Startseite
Aikido - Fragen und Ansichten
Aikido-Club & Mitgliedschaft
    Mitglied werden
Verbandszugehörigkeit
Trainigszeiten
Trainer
Termine, Aktivitäten & Bilder
Aikido-Geschichte
Links
Bücher
Impressum

Aikido-Club

Was dazu gehört

Aikido ist ebensowenig Sport wie Yoga, eher trifft hier der veraltete Begriff "Leibesbungen" zu.
Aikido ist eine rein defensive Kampfkunst, die mit Unterstützung der Judo-Organisationen hier fußgefasst hat und so sich in die Sportorganisationen geingegliedert hat.

Aikido hat viele Aspekte. Ein wichtiger ist die Etikette, Verhalten und Haltung. Dazu gibt es im Dojo (Ort in dem Aikido geübt wird) eine Verhaltensregel "Dojo-Kun"genannt.



Nach oben

Dojo-Kun - Die Dojo-Regel

Das Dojo ist ein Ort, welcher der Erhalt des Aikido in Theorie und Praxis von Morihei Ueshiba, gewidmet ist.
Jeder Übende und Schüler sollte mit Ernsthaftigkeit und Konzentration diesem Ziel folgen.

Nicht nur aus Rücksicht auf deine Mitmenschen sind Hygiene, Ordnung und Sauberkeit notwendig.
Dein innerer Zustand spiegelt sich in der Art und Weise wieder, mit der du andern begegnest und die äußerlichen Dinge behandelst.

Respektiere das Dojo und die Instrumente mit denen du arbeitest.

Respektiere den Begründer, seine Lehre und die an die er sie weitergegeben hat.
Respektiere deinen Lehrer, und richte dich nach seinen Anweisungen.
Aber bedenke, dass er nur den WEG zeigen kann, den du allen gehen musst.

Respektiere die höher graduierten Schüler.
Respektiere deinen Übungspartner, denn ohne ihn könntest du kein AIKIDO betreiben.

Erfahrung und Technik können nicht gekauft werden, du musst sie dir erarbeiten. Nur dein Zutun und deine innere Einstellung garantieren dir in diesem Dojo einen Ort, an dem Geist und Lehre des AIKIDO lebendig ist.Messe dich, dein Können und deine Fortschritte nicht an Anderen sondern an dir selbst und deinen persönlichen Zielen und Vorstellungen, die du hast.
Habe Geduld mit dir selbst und denke daran, dass der WEG das eigentliche Ziel ist.

AIKIDO beinhaltet auch die moralische Verpflichtung niemals eine Technik anzuwenden, um dein Ego herauszustellen oder einen Anderen zu verletzen. Auch wenn die Techniken zerstörerisch ausgeführt werden können, so ist ihr eigentlicher Inhalt nicht zerstörerisch, sondern schöpferischer Art. Die Matte ist nicht der Ort der sich zur Austragung persönlicher Konflikte eignet.

AIKIDO ist kein Straßenkampf.

Du bist auf der Matte um deine Aggressivität zu kontrollieren und zu überwinden, um die geistige Einstellung eines Samurai zu erlangen.

Kampfgeist und Wettkampfgedanken müssen auf der Matte in Gelassenheit und Entschlossenheit umgewandelt werden. Der Sinn liegt nicht im Sieg über den Angreifer sondern, im Sieg über sich selbst.Die Stärke des AIKIDO liegt nicht in der Muskelkraft, sondern im Nachgeben, in Harmonie, Selbstkontrolle, Bescheidenheit und Rücksichtnahme.Passe dich deinem Partner an. jeder hat unterschiedliche körperliche Möglichkeiten und verschiedene Gründe aus denen er AIKIDO praktiziert. Sie sollten respektiert werden. Es muss darauf geachtet werden niemanden zu verletzen, weder körperlich noch seelisch.Das Geheimnis des AIKIDO ist HARMONIE und ACHTUNG. Alle üben nach diesem Prinzip. Es darf keine Disharmonie in und aus der Gruppe entstehen. Alle Übenden bilden eine große Familie. Wenn du diese Regel nicht akzeptieren kannst, wird es dir unmöglich sein AIKIDO in diesem Dojo zu studieren. Beim Betreten und Verlassen der Matte musst du dich verbeugen.

Du solltest so früh im Dojo erscheinen, dass du genügend Zeit hast zum Umziehen uns Aufwärmen.

Kurz vor dem Beginn des Unterrichts sitzen alle im Seiza. Diese Minuten vor dem Übungsbeginn erlauben deinem Geist sich zu leeren, von den Alltagsgedanken zu lösen und die rechte innere Haltung zu erreichen.

Sprich so wenig wie möglich auf der Matte. AIKIDO ist Erfahrung und nicht Diskussion. Die Erfahrung erlangst du nur durch konzentriertes Üben.

Im Dojo darf nicht gegessen, getrunken, geraucht und Kaugummi gekaut werden. Schmuck ist vor dem Üben abzulegen. Du könntest dich und andere verletzen.Es wird nicht verlangt einem religiösen Lehrer zu folgen. Der Gruß stellt keine religiöse Zeremonie dar, sondern ein Zeichen des Respekts gegenüber dem Gründer des AIKIDO, dem Lehrer und den Übungspartnern.Obgleich es eine Reihe von Regeln gibt, auf die man sich anfangs nur schwer einstellen kann, wird es mit fortschreitendem Üben immer leichter und einleuchtender diese Regeln zu befolgen.

J e d e s D i n g i s t w i c h t i g .

Sei nicht ungehalten, wenn man dich korrigiert, es hat einen sinnvollen Grund und kommt dir zugute.

AIKIDO ist keine Religion, aber eine Erziehung nach Prinzipien, die du auch in deinem täglichen Leben anwenden kannst.


 

Ki ein japanischer Laut mit 2 Worten wiedergegeben Baum und Energie



Nach oben

Der Name

Unser Vereinsname

Bei der Vereinsgründung lautete unser Vereinsname Aikido-Club Siegburg; nach der Eintragung in das Vereinsregister kam noch e. V. dazu für "eingetragener Verein".

Durch Beschluss der Jahreshauptversammlung 2001 wurde der Name erweitert.

Unser Vereinsname lautet vollständig:

Aikido-Club Siegburg - Verein für Selbstverteidigung und Selbstbehauptung e. V.

Wir wollen damit zum Ausdruck bringen, dass Aikido nicht nur eine Wirkung für den Körper hat, sondern auch Selbstbewusst macht, weil Aikido die positiven körperlichen, geistigen und seelischen Kräfte fördert.

Der erste Aikido-Club in der Region Bonn/Rhein-Sieg, dessen Satung Manfred Putzka schrieb, hatte zu dem Namen "Aikiklai Bonn" den Zusatz "Verein für Aikido und japanische Kultur".

Aikido hat seine Wurzeln in Japan und ist Teil der japanischen Kultur und fußt auf der Ethik der Samurai, die Inazo Nitobe in seinem Buch "Bushido" beschrieben hat. Was viele nicht wissen, Nitobe war Christ.

Auf diesem Hintergrund ist es nur natürlich, dass sich der Verein auch mit japanischer Kultur beschäftigt.


 


Nach oben

Mitgliederenwicklung

Jahr Mitglieder davon weiblich männlich Veränerung zum Vorjahr
1997 7 2 5 -
1998 8 2 6 +14%
1999 15 6 9 +87%
2000 23 7 16 +53%
2001 50 20 30 +117%
2002 73 24 49 +46%
2003 66 17 49 -10%
2004 66 13 53 ./.
2005 78 18 60 +18%
2006 70 16 54 -10%
2007 53 13 40 -24%
2008 42 11 31 -21%
2009 51 18 33 +21%
2010 45 (22/23) 16 (8/8) 29 (14/15) -12%
2011        


Nach oben

Druckbare Version