AIKIDO-Unterricht für Schüler unterscheidet sich wesentlich von dem, wie er für Erwach- sene aufgebaut ist. Nicht das Erlernen von effektiven Techniken steht im Vordergrund, sondern die körperliche Bewegung an sich. In einer Zeit, die von Fernseher und Compu- terspielen geprägt ist, kommt diesem Aspekt immer mehr Bedeutung zu. Durch das Training wird nicht nur die Kondition verbessert - auch Selbstvertrauen, Konzentration und Koordinationsfähigkeiten werden trainiert und erweitert. AIKIDO ist zum einen eine wirksame Selbstverteidigung, andererseits aber auch ein Weg zu sozialem Verhalten, Verantwortungsbewusstsein und kameradschaftlichem Miteinander. Dies gilt im Übungsraum (DOJO) ebenso wie im Leben.
AIKIDO zu erlernen heißt für Schüler, zu lernen, dass es in unserer Welt auch andere Wege und Möglichkeiten gibt, als sich nur mit Gewalt und Aggressivität zu behaupten.
Bei uns haben die Schüler die Möglichkeit sich zu bewegen und spielerisch zu lernen, ohne den Zwang und den Leistungsdruck, immer der Bessere oder der Sieger sein zu müssen.
Hier noch mal alle wichtigen Punkte zum AIKIDO für Schüler in einer kurzen Zusammenfassung:
Aikido unterscheidet sich in der Art der angewandten Techniken wesentlich von anderen Budodisziplinen. Durch Ausweichen und Weiterführen bzw. Fixieren eines Angreifers können wir auf verletzende Elemente wie Schlagen, Stoßen oder Treten verzichten.
Aikido ist eine Kampfkunst, die den gesamten Körper trainiert, ohne einzelne Bereiche entgegengebrachten Gewalt oder Aggression nicht mit Gegengewalt zu begegnen, sondern dem Angreifer zu zeigen, dass er auf dem falschen Weg ist.
Im Aikido gibt es sinnvoller Weise keine Wettkämpfe. Für die Schüler bedeutet dies ein stressfreies Lernen, das nicht auf Konkurrenz aufgebaut ist.
Aufgrund unserer Erfahrungen empfehlen wir ein Mindestalter von 12 Jahren, um an dem Training teilzunehmen. |
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