Dojokun

Reglen für das Traiing des Aikido

Das Dōjō ist ein Ort, welcher der Erhalt des Aikido in Theorie und Praxis von Morihei Ueshiba, gewidmet ist.
Jeder Übende und Schüler sollte mit Ernsthaftigkeit und Konzentration diesem Ziel folgen.

Nicht nur aus Rücksicht auf deine Mitmenschen sind Hygiene, Ordnung und Sauberkeit notwendig.
Dein innerer Zustand spiegelt sich in der Art und Weise wieder, mit der du andern begegnest und die äußerlichen Dinge behandelst.

Respektiere das Dōjō und die Instrumente mit denen du arbeitest.

Respektiere den Begründer, seine Lehre und die an die er sie weitergegeben hat.
Respektiere deinen Lehrer, und richte dich nach seinen Anweisungen.
Aber bedenke, dass er nur den WEG zeigen kann, den du allen gehen musst.

Respektiere die höher graduierten Schüler. Respektiere deinen Übungspartner, denn ohne ihn könntest du kein AIKIDO betreiben.

Erfahrung und Technik können nicht gekauft werden, du musst sie dir erarbeiten. Nur dein Zutun und deine innere Einstellung garantieren dir in diesem Dōjō einen Ort, an dem Geist und Lehre des AIKIDO lebendig ist.Messe dich, dein Können und deine Fortschritte nicht an Anderen sondern an dir selbst und deinen persönlichen Zielen und Vorstellungen, die du hast.
Habe Geduld mit dir selbst und denke daran, dass der WEG das eigentliche Ziel ist.

AIKIDO beinhaltet auch die moralische Verpflichtung niemals eine Technik anzuwenden, um dein Ego herauszustellen oder einen Anderen zu verletzen. Auch wenn die Techniken zerstörerisch ausgeführt werden können, so ist ihr eigentlicher Inhalt nicht zerstörerisch, sondern schöpferischer Art.Die Matte ist nicht der Ort der sich zur Austragung persönlicher Konflikte eignet.
AIKIDO ist kein Straßenkampf.

Du bist auf der Matte um deine Aggressivität zu kontrollieren und zu überwinden, um die geistige Einstellung eines Samurai zu erlangen.

Kampfgeist und Wettkampfgedanken müssen auf der Matte in Gelassenheit und Entschlossenheit umgewandelt werden. Der Sinn liegt nicht im Sieg über den Angreifer sondern, im Sieg über sich selbst.Die Stärke des AIKIDO liegt nicht in der Muskelkraft, sondern im Nachgeben, in Harmonie, Selbstkontrolle, Bescheidenheit und Rücksichtnahme.Passe dich deinem Partner an. jeder hat unterschiedliche körperliche Möglichkeiten und verschiedene Gründe aus denen er AIKIDO praktiziert. Sie sollten respektiert werden. Es muss darauf geachtet werden niemanden zu verletzen, weder körperlich noch seelisch.Das Geheimnis des AIKIDO ist HARMONIE und ACHTUNG. Alle üben nach diesem Prinzip. Es darf keine Disharmonie in und aus der Gruppe entstehen. Alle Übenden bilden eine große Familie. Wenn du diese Regel nicht akzeptieren kannst, wird es dir unmöglich sein AIKIDO in diesem Dōjō zu studieren.Beim Betreten und Verlassen der Matte musst du dich verbeugen.
Du solltest so früh im Dōjō erscheinen, dass du genügend Zeit hast zum Umziehen uns Aufwärmen.

Kurz vor dem Beginn des Unterrichts sitzen alle im Seiza. Diese Minuten vor dem Übungsbeginn erlauben deinem Geist sich zu leeren, von den Alltagsgedanken zu lösen und die rechte innere Haltung zu erreichen.

Sprich so wenig wie möglich auf der Matte. AIKIDO ist Erfahrung und nicht Diskussion.
Die Erfahrung erlangst du nur durch konzentriertes Üben.

Im Dōjō darf nicht gegessen, getrunken, geraucht und Kaugummi gekaut werden. Schmuck ist vor dem Üben abzulegen. Du könntest dich und andere verletzen.Es wird nicht verlangt einem religiösen Lehrer zu folgen. Der Gruß stellt keine religiöse Zeremonie dar, sondern ein Zeichen des Respekts gegenüber dem Gründer des AIKIDO, dem Lehrer und den Übungspartnern.Obgleich es eine Reihe von Regeln gibt, auf die man sich anfangs nur schwer einstellen kann, wird es mit fortschreitendem Üben immer leichter und einleuchtender diese Regeln zu befolgen.
J e d e s D i n g i s t w i c h t i g .

Sei nicht ungehalten, wenn man dich korrigiert, es hat einen sinnvollen Grund und kommt dir zugute.AIKIDO ist keine Religion, aber eine Erziehung deren Prinzipien du auch auf dein täglichesLeben anwenden kannst.






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